Liebe Besucherin, lieber Besucher,

es freut mich, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen.

Die ASF ist ein Ort, an dem frauen- und gleichstellungspolitische Zielvorstellungen, Positionen und Programme der SPD vorgedacht und vorformuliert werden. Nicht alles, aber vieles von dem wird offizielle Politik der SPD, so dass die ASF für sich in Anspruch nehmen kann, der Zeit gelegentlich ein bisschen voraus zu sein.

Wenn Sie mehr wissen wollen, wenn Sie Anregungen oder Kritik loswerden wollen, dann sind wir für Sie da. Auch wenn Sie (noch) nicht Mitglied der SPD sind oder es (noch) nicht werden wollen, sind Sie bei uns willkommen.

Ich wünsche Ihnen einen informativen Aufenthalt auf unserer Homepage und hoffe, Sie bald wieder begrüßen zu dürfen.

Mit solidarischen Grüßen

Ihre Monika Bradna

Vorsitzende der ASF Darmstadt

 
 

Presse Weniger Frauenanteil geht nicht

Der von der HSE AG bestellte neue Vorstand der HSE Stiftung besteht aus sieben Personen, ausnahmslos Männer. Diesen Umstand kritisiert die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF).

Die HSE AG beschreibt auf Ihrer Website, dass ihr Maßstab „der unbedingte Wille zu nachhaltigem Handeln und die ganzheitliche Betrachtung ihrer Aufgaben” sei. Für die HSE-Stiftung scheint sie diesem Anspruch nicht zu folgen oder zumindest gehört zur nachhaltigen und ganzheitlichen Betrachtung nicht zwingend der Einbezug von Frauen. Die Besetzung von Vorständen hat immer auch eine Vorbildfunktion für die Belegschaft und insbesondere für die Besetzung von Leitungspositionen in den Unternehmen. Dies gilt auch für die Besetzung des Vorstands der HSE-Stiftung. “Vor diesem Hintergrund irritiert es doch sehr, dass die HSE AG nicht eine einzige Frau für das Gremium für geeignet und würdig befand”, stellt Monika Bradna, Vorsitzende der ASF, fest.

Veröffentlicht am 12.02.2012

 

Stadtpolitik Wir trauern um Renate Wingler.

Die SPD Darmstadt und mit ihr die ASF trauert um Renate Wingler, die am 19. Juli verstarb; sie wurde in diesem Jahr 80 Jahre alt.

Es ist uns wichtig, Euch über eine ganz besondere Genossin wenigstens kurz zu berichten, auch und vor allem den jüngeren unter Euch, die sie nicht kannten - oder vielleicht nur vom Sehen in der Stadt, denn sie war auffallend. Klein, schmal, stets elegant, irgendwie selbstbewusst und stilvoll. Als ich sie vor ein paar Wochen auf dem Marktplatz traf, mit dem üblichen schicken großen Hut - eine vorwitzige Strähne schaute hervor - wirkte sie gebrechlich und meinte mit dem ihr eigenen, trotzig vorgetragenen Fatalismus, nur ihre stadtbekannte Zähigkeit werde vielleicht nochmal helfen.

Sie liebte Darmstadt. Sie war seit Jahrzehnten in der SPD, als Kriegskind verstand sie die Sozialdemokratie als einen Auftrag. Sie war stets loyal, wenn auch immer kritisch. Sie war so nonkonformistisch, dass es so manchen gelegentlich nicht passte. Als sie 70 wurde, durfte sie bei der Kommunalwahl einer kruden Regelung folgend nicht mehr antreten. Freundschaftlich verbunden blieb sie immer denjenigen, die sie schätzte. Sie war eine profunde Kennerin der Dramstädter Kulturszene, nein, sie war ein Teil von ihr.

In der ASF engagierte sie sich nach dem Rückzug aus der Kommunalpolitik nicht mehr. Zuvor nahm sie auch bei uns die ihr eigene Sonderrolle ein, die alle akzeptierten. Sie hielt radikalen Feminismus für ausgemachten Blödsinn und war lange Zeit gegen die Quote, denn selbstbewusste sozialdemokratische Frauen - wie sie - bräuchten sowas nicht. Bei kulturellen und sozialen Aktionen war sie stets dabei und wagte gemeinsam mit der ASF so manchen "Aufstand".

Sie verkörperte Vielfalt. Wir wünschten, unsere Partei hätte die Klugheit und den Mut, solche Persönlichkeiten zu finden und zu fördern.

Sabine Seidler und Monika Bradna

Die Trauerfeier findet am 27.7. um 11.30 auf dem alten Friedhof statt.

Veröffentlicht am 31.07.2011

 

Presse 100 Jahre Frauentag – Ohne Gleichstellung kein Fortschritt!

Gesellschaftlicher Fortschritt und die Gleichstellung der Geschlechter gehören zusammen. Diese Erkenntnis prägt die Sozialdemokratie seit mehr als 130 Jahren. Sie war der Antrieb für gesellschaftspolitische Erfolge der SPD wie gleiches Wahlrecht, Angleichung der Löhne, Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Reform des Ehe- und Familienrechts. Die SPD kann anlässlich des 100. Internationalen Frauentages stolz auf das Erreichte sein.
Die Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin hat 1910 auf einer Frauenkonferenz in Kopenhagen den Stein für den Internationalen Frauentag ins Rollen gebracht. Eine Million Frauen gingen auf die Straße – für damalige Verhältnisse eine unfassbar große Zahl. Sieben Jahre später führte die Sozialdemokratie das Frauenwahlrecht ein.
Frauen haben selbstverständliche Rechte immer hart erkämpfen müssen. „ Von alleine ging da nichts“, stellt die sozialpolitische Sprecherin Monika Bradna fest. Bis 1977 durften bundesdeutsche Ehemänner sogar entscheiden, ob ihre Frauen arbeiten oder nicht. Juristisch sind Frauen und Männer heute gleichgestellt. Nicht aber in der Realität. Tage wie der Internationale Frauentag tragen zu einem Bewusstseinswandel bei, aber die Erfahrung zeigt, dass es ohne Gesetze nicht geht. „ Wer auf Gutwilligkeit setzt, nimmt Stillstand in Kauf. Daher brauchen wir eine Quote für Frauen und Männer. Im Klartext: Mindestens 40 Prozent Frauen für Aufsichtsräte und Vorstände“, fordert Bradna.
Anlässlich des 100. Internationalen Frauentages verteilt die ASF 600 Rosen und die März-Ausgabe des Vorwärts, in dem ausschließlich Frauen zu Wort kommen:
Am 8. März von 16 – 19 Uhr am Weißen Turm

Veröffentlicht am 08.03.2011

 

Presse 100 Jahre Frauentag – Ohne Gleichstellung kein Fortschritt!

Gesellschaftlicher Fortschritt und die Gleichstellung der Geschlechter gehören zusammen. Diese Erkenntnis prägt die Sozialdemokratie seit mehr als 130 Jahren. Sie war der Antrieb für gesellschaftspolitische Erfolge der SPD wie gleiches Wahlrecht, Angleichung der Löhne, Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Reform des Ehe- und Familienrechts. Die SPD kann anlässlich des 100. Internationalen Frauentages stolz auf das Erreichte sein.
Die Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin hat 1910 auf einer Frauenkonferenz in Kopenhagen den Stein für den Internationalen Frauentag ins Rollen gebracht. Eine Million Frauen gingen auf die Straße – für damalige Verhältnisse eine unfassbar große Zahl. Sieben Jahre später führte die Sozialdemokratie das Frauenwahlrecht ein.
Frauen haben selbstverständliche Rechte immer hart erkämpfen müssen. „ Von alleine ging da nichts“, stellt die sozialpolitische Sprecherin Monika Bradna fest. Bis 1977 durften bundesdeutsche Ehemänner sogar entscheiden, ob ihre Frauen arbeiten oder nicht. Juristisch sind Frauen und Männer heute gleichgestellt. Nicht aber in der Realität. Tage wie der Internationale Frauentag tragen zu einem Bewusstseinswandel bei, aber die Erfahrung zeigt, dass es ohne Gesetze nicht geht. „ Wer auf Gutwilligkeit setzt, nimmt Stillstand in Kauf. Daher brauchen wir eine Quote für Frauen und Männer. Im Klartext: Mindestens 40 Prozent Frauen für Aufsichtsräte und Vorstände“, fordert Bradna.

Veröffentlicht am 08.03.2011

 

Presse Frauen sind mehr wert!

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – dieses Prinzip muss auch zwischen den Geschlechtern voll gelten. Darauf, dass Frauen noch immer schlechter als Männer in der Arbeitswelt bezahlt werden, hat Monika Bradna, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Frauen (ASF), anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hingewiesen. Im europäischen Durchschnitt bekommen Frauen noch immer rund 17 Prozent weniger Lohn als Männer. In Deutschland erhalten Frauen sogar durchschnittlich ein Viertel weniger Stundenlohn (23 Prozent) als ihre männlichen Kollegen. Das geht aus einer Untersuchung der EU-Kommission vom Februar hervor.

Deshalb forderte Bradna auf nationaler wie europäischer Ebene neue Initiativen. „Die bestehende Ungleichheit bei den Löhnen zwischen Männern und Frauen können wir nicht hinnehmen. Das Prinzip des gleichen Lohns für gleiche Arbeit muss auch zwischen den Geschlechtern voll gelten! Frauen sind mehr wert.“ In ihrem Manifest zur Europawahl fordert die SPD eine neue europäische Initiative zur Verwirklichung von Lohngleichheit von Frauen und Männern mit klaren Zielen, Kontrollen und Sanktionen. „Jahrelang haben Unternehmen beteuert, dass sie Frauen faire Löhne bezahlen. Dies ist nicht geschehen – jetzt müssen Gesetze her.“

Ursache der großen Lohnungleichheit ist in Deutschland auch der hohe Anteil von Frauen, besonders mit Kindern, an Teilzeitarbeit. Weil die Arbeitswelt meist nicht familienfreundlich ist, erlauben Kindererziehung, Pflege älterer Angehöriger und Führung des Haushalts Frauen häufig nur, in Teilzeit zu arbeiten. Das hat meist ein geringes Einkommen zur Folge. Selbst erwerbstätige Frauen kämpfen oft mit Armut, allen voran allein erziehende Mütter. „Deshalb setzt sich die SPD für einen gesetzlichen Mindestlohn ein, der Frauen ein existenzsicherndes Einkommen ermöglicht.“ In 20 der 27 EU-Mitgliedstaaten gelten bereits gesetzliche Mindestlöhne. „Deutschland muss hier nachziehen. Union und FDP dürfen diesen wichtigen Schritt nicht länger blockieren“, so Bradna.

Der große Unterschied beim Lohn von Männern und Frauen ist in Deutschland auch auf den geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen zurückzuführen. „ Norwegen macht vor, wie es besser geht. Dort wurde für die Privatwirtschaft eine Frauenquote von 40 Prozent in den Chefetagen festgelegt. Das Potenzial von Frauen wird hierzulande immer noch stark unterschätzt“, stellt Monika Bradna fest. „Auch in Deutschland sollten wir deshalb über Quoten für Frauen in der Arbeitswelt nachdenken.“

Veröffentlicht am 06.03.2009

 

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